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Wir kriegen das hin!

12.08.2021

So bringen die Engler-Gruppe und Lebenshilfe KIDS einen Spielplatz auf’s Dach: Neuer Standort für inklusive Kindertagesstätte „Europagarten“ am Europaplatz nimmt Formen an

Blick vom Baubüro: Dr. Steven Engler erläutert Stefanie Merker (Leiterin Kita Europagarten) und Bettina Raatz (Geschäftsführerin Lebenshilfe KIDS) den Fortschritt der Bauarbeiten. Foto: Susanne Schübel / Lebenshilfe KIDS gGmbH
Blick vom Baubüro: Dr. Steven Engler erläutert Stefanie Merker (Leiterin Kita Europagarten) und Bettina Raatz (Geschäftsführerin Lebenshilfe KIDS) den Fortschritt der Bauarbeiten. Foto: Susanne Schübel / Lebenshilfe KIDS gGmbH

Herne, im August 2021. Vor einem Jahr öffnete der „Europagarten“, die 6. inklusive Kindertageseinrichtung der Lebenshilfe KIDS gGmbH, an der Düngelstraße in Herne-Süd ihre Tore. In einem Jahr wird der „Europagarten“ weiterziehen – in das gleichnamige Gebäude der Engler-Gruppe am Europaplatz.

Der Umzug der Kita ist für Sommer 2022 projektiert – pünktlich zum Beginn des Kindergartenjahres 2022/2023. Insgesamt werden dann 70 Kinder aus vielen verschiedenen Nationen die Einrichtung besuchen, davon etwa 15 Kinder mit Förderbedarf. Am zukünftigen Standort im Engler-Komplex „EuropaGarten“, entworfen von dem Kölner Architekten Michael Mayer, will die Lebenshilfe KIDS Maßstäbe in Sachen Inklusion und Frühförderung setzen. Im ersten Obergeschoss findet 2022 die inklusive Kindertageseinrichtung Platz. Im zweiten OG nehmen die Frühförderung und die heilpädagogische Beratung der Lebenshilfe KIDS ihre Arbeit als IFF – Zentrum für Interdisziplinäre Frühförderung - auf. Zusätzliche Synergien schafft dabei die direkte Nachbarschaft zum wewole-Forum im CityCenter.

Projekt liegt voll im Plan: (von links) Bettina Raatz, Stefanie Merker und Dr. Steven Engler im Konferenzraum des Baubüros. Foto: Susanne Schübel / Lebenshilfe KIDS gGmbH
Projekt liegt voll im Plan: (von links) Bettina Raatz, Stefanie Merker und Dr. Steven Engler im Konferenzraum des Baubüros. Foto: Susanne Schübel / Lebenshilfe KIDS gGmbH

Ein Leuchtturmprojekt
Für Eltern von Kindern mit Förderbedarf, die für die Behandlung ihrer Kleinen häufig wahre Odysseen von Behandler zu Behandler auf sich nehmen müssen, stellt die Konzentration dieser Einrichtungen unter dem Dach einer IFF in verkehrsgünstiger Lage eine enorme Erleichterung dar, sagt die Lebenshilfe KIDS-Geschäftsführerin Bettina Raatz: „Das geplante Zentrum ist ein echtes Leuchtturmprojekt. Vergleichbares gibt es in Deutschland bisher erst zwei Mal.“ Außerdem sei der exponierte Standort der Einrichtung am neuen Tor zur City ein Bekenntnis zur Inklusion und zum Miteinander in Herne, so Raatz.

Spielplatz in der 1. Etage
Der zukünftige Außenbereich macht diese Ausnahmestellung deutlich sichtbar. Im Erdgeschoss des Gebäudes wird ein Lebensmittelhändler einziehen. Das Dach des Supermarktes wird als Grünfläche gestaltet und bildet mit mehr als 800 Quadratmetern den Außenbereich der Kita, der sich terrassenförmig in Richtung des LWL-Museums für Archäologie fortsetzt. Auch diese bauliche Lösung ist ein Novum. Eine ähnliche Kita-Umsetzung gibt es bisher nur in Hamburg. „Die Idee eines Dachspielplatzes hat uns alle sofort begeistert“, sagt Bettina Raatz, Geschäftsführerin der Lebenshilfe KIDS gGmbH. Die Ausstattung steht bereits fest. Es wird barrierefreie Sandkästen geben, Schaukeln, Wasserspielbereiche mit Zapfstelle, Türme zum Klettern und Rutschen geben. Die Fläche wird in zwei Bereiche geteilt, auf der einen spielen die unter Dreijährigen, auf der anderen die älteren Kinder.

Das Erdgeschoss ist schon zu sehen: (von links) Bettina Raatz, Stefanie Merker und Dr. Steven Engler vor der Einfahrt zur Tiefgarage. Foto: Susanne Schübel / Lebenshilfe KIDS gGmbH
Das Erdgeschoss ist schon zu sehen: (von links) Bettina Raatz, Stefanie Merker und Dr. Steven Engler vor der Einfahrt zur Tiefgarage. Foto: Susanne Schübel / Lebenshilfe KIDS gGmbH

Umsetzung erfordert Kreativität und Flexibilität
Doch wie kommt so ein Spielplatz auf’s Dach? Was sich kinderleicht anhört, erfordert jede Menge technische Kreativität und Flexibilität. Die Details sprechen für sich. Um die großen Schaukeln aufs Dach zu transportieren, wird ein Schwerlastkran benötigt. Wie lassen sie sich ordnungsgemäß befestigen, wenn für die Verankerung 50 Zentimeter Tiefe erforderlich sind, aber nur maximal 30 Zentimeter zur Verfügung stehen? Wie organisiert man den vorgeschriebenen regelmäßigen Sandaustausch? Wie gestaltet man einen „grünen“ Spielplatz ohne Grün? Wo kann der Sonnenschutz befestigt werden? Solche Fragen werden in engem Austausch aller Beteiligten gelöst, sagt Kita-Leiterin Stefanie Merker: „Die Engler-Gruppe unterstützt uns, wo sie nur kann. In den Sitzungen geht es nicht um Probleme, sondern um Herausforderungen, die wir gemeinsam bestehen werden. Auch wenn der Teufel im Detail steckt: Wir kriegen das hin.“

Vollkommen im Zeitplan
Zufrieden mit dem Verlauf der Bauarbeiten zeigt sich auch die Investorenfamilie Engler als Inhaberin und Bauherrin der Vorzeige-Immobilie. Dr. Steven Engler: „Der Bau des EuropaGartens befindet sich vollkommen im Zeitplan. Aktuell wird gerade das Dach des Erdgeschosses umgesetzt. Das Dach bildet die Grundlage der KiTa und der dazugehörigen Spielfläche. Die Spielfläche stellt baulich eine große Herausforderung dar. Nichtsdestotrotz ist sowohl der Mehrwert, der für die Kinder entsteht, als auch der nachhaltige Wert eines Gründaches um ein Vielfaches höher als die baulichen Herausforderungen.“

Inklusion und Vielfalt am Eingang zur Stadt: das Projekt „Europagarten“ auf einen Blick“. Foto: Susanne Schübel / Lebenshilfe KIDS gGmbH
Inklusion und Vielfalt am Eingang zur Stadt: das Projekt „Europagarten“ auf einen Blick“. Foto: Susanne Schübel / Lebenshilfe KIDS gGmbH

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